Der Grundstein zur Neuen Grundschule ist gelegt
Manchmal reicht ein einziger Moment, um Jahre der Hoffnung, des Wartens und der Vorbereitung sichtbar zu machen. Am 3.7.26 war essoweit: Wir haben den Grundstein gelegt für unsere neue Grundschule. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich viele, denen dieser Weg am Herzen liegt: das Team der FES Strohgäu, Vertreter der Baufirma Mörk, Gäste aus Politik und Kirche, der Vorstand der FES Stuttgart und mehrere Elternvertreter.
Geschäftsführer Michael Proß eröffnete die Feier, die bewusst als Gottesdienst gestaltet war. Pfarrer Gottfried Holland hielt eine kurze Predigt zum Bild des Grundes: Der echte Grund ist längst gelegt, nämlich Jesus Christus selbst. Er verbindet FES Strohgäu und FES Stuttgart als eine Gemeinschaft (erstdrei Wochen zuvor war auch in Stuttgart der Grundstein für eine neue Grundschule gelegt worden), und er bestimmt, wie Kinderspäterhier lernen und miteinander umgehen. Über allem stand das Wort aus 1. Korinther 3,11: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Ein Satz, der die FES seit ihren Anfängen trägt.
Die Mitarbeitenden trugen zwei Lieder vor und sangen gemeinsam mit den Gästen. Dann sprach Schulleiterin Claudia Greif, sichtlich bewegt. Sie erinnerte daran, warum wir all das auf uns nehmen: für die Kinder, die hier einmal lernen, spielen und aufwachsen werden. Ein besonderesHighlight war die Zeitkapsel.Diese wurde befüllt mit Wünschen der Kinder derFES Strohgäu,mit Edelsteinen,einer Bibel und der Festschrift der FES.Die Edelsteine erinnern an Jesaja 54,11-12, wo Gott verspricht, die Mauern und Grundfesten seiner Stadt mit kostbaren Steinen zu bauen. Dann wurde die Kapsel verschlossen, in die Fundamentöffnung eingelassen und mit Beton übergossen. Sie liegt nun als Zeugnis im Grundstein.
Anschließend zeichnete Architekt Paul Blank von „kusspaprika“ in seiner Ansprache die Entwicklung der jungen Schule nach: von der Gründung des Fördervereins 2019 über die Wilhelmsdorfer Straße und das eigene Schulhaus in der Münchinger Straße bis zum neuen Gebäude, das im September 2027 bezogen werden soll. Sein Fazit: Soli Deo Gloria.
Als Projektleiter der Baufirma Mörk sprach Raphael Braun zu den Gästen. Als gebürtiger Korntaler ist ihm die FES längst zur Herzensangelegenheit geworden. Er zitierte Gottlieb Wilhelm Hoffmann, den Gründer Korntals, dessen Wunsch auch in unserer Schule weiterlebt:„Wir möchten die Kinder zu brauchbaren Bürgern dieser und jener Welt erziehen.“
Zum Schluss wurde gemeinsam das Vater Unser gebetet, ein verbindender Moment nach einer Stunde voller Freude und Dankbarkeit, die anschließend bei Sekt und Häppchen auf dem Schulhof ihren Ausklang fand.
