FES Strohgäu feiert Grundsteinlegung für neue Grundschule in Korntal

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Mit einem bewegenden Festakt hat die Freie Evangelische Schule (FES) Strohgäu den Grundstein für ihr neues Schulgebäude gelegt. Neben dem Kollegium der Schule nahmen Gäste aus Politik und Kirche, Vertreter der Baufirma Mörk, der Vorstand der FES Stuttgart sowie mehrere Elternvertreter teil. Die Veranstaltung war bewusst als Gottesdienst angelegt. Geschäftsführer Michael Proß begrüßte die Gäste bei strahlendem Sonnenschein. Die Mitarbeitenden trugen zwei Lieder vor, bevor alle Anwesenden gemeinsam in ein weiteres Lied einstimmten. In ihrer Ansprache machte Schulleiterin Claudia Greif deutlich, worum es bei dem Vorhaben im Kern geht: um die Kinder, die künftig in dem Gebäude lernen, spielen und heranwachsen sollen.

Pfarrer Gottfried Holland griff in seiner Predigt auf 1. Korinther 3,11 zurück: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Dieser Grund, so Holland, ist mit Jesus Christus längst gelegt: Er verbindet die Standorte Strohgäu und Stuttgart, wo erst drei Wochen zuvor ebenfalls ein Grundstein gelegt worden war, zu einer Gemeinschaft und prägt, wie die Kinder hier künftig lernen und miteinander umgehen. Ein zentraler Moment der Feier war das Versenken einer Zeitkapsel im Fundament. Darin befinden sich Wünsche der Schülerinnen und Schüler für ihre neue Schule, mehrere Edelsteine in Anlehnung an Jesaja 54,11-12, eine Bibel und die Festschrift der FES. Nach dem Verschließen wurde die Kapsel in die vorgesehene Öffnung eingelassen und einbetoniert.

Auch Architekt Paul Blank vom Büro kusspaprika und Raphael Braun, Projektleiter der Baufirma Mörk, kamen zu Wort. Blank blickte auf die Entstehungsgeschichte der Schule zurück, von der Gründung des Fördervereins 2019 bis zum für September 2027 geplanten Einzug. Braun, selbst in Korntal aufgewachsen, zitierte Ortsgründer Gottlieb Wilhelm Hoffmann: „Wir möchten die Kinder zu brauchbaren Bürgern dieser und jener Welt erziehen.“ Zum Ausklang beteten alle gemeinsam das Vater Unser, bevor die Feier bei Sekt und Häppchen auf dem Schulhof ihren Ausklang fand.